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ANTIDISKRIMINIERUNG

Menschen erleben Diskriminierung in unterschiedlichen Lebensbereichen - auf der Arbeit, bei der Wohnungssuche, im öffentlichen Nahverkehr oder bei Zugang zu Freizeit- und Vergnügungsstätten.. Eine rechtliche Diskriminierung liegt bei einer Ungleichbehandlung aufgrund eines geschützten Merkmals gem. § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz ohne sachlichen Grund vor. Rechtsanwältin Tuğba Uyanık hat sich auf Diskriminierungen aufgrund der ethnischen Herkunft, Religion, Behinderung und des Geschlechts spezialisiert.

Unsere Leistung

Arbeitsrecht

Im Arbeitsrecht können Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion durch diskriminierende Bewerbungsmaßnahmen schon beim Zugang zur Arbeit als auch in Ihrer aktuellen Beschäftigung diskriminiert und belästigt werden – Man erhält nach einem (erfolgreichen) Bewerbungsgespräch die gewünschte Stelle mit der Begründung nicht, dass man eine „neutrale Beschäftigungspolitik“ im Unternehmen führe? Kollegen dürfen an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen,  teilzeitbeschäftigte Frauen nicht? Der Arbeitgeber möchte kündigen, weil ein Arbeitnehmer nicht fließend deutsch spricht, obwohl dies für die Tätigkeit nicht notwendig ist? Diese Handlungen können mittelbare Diskriminierungen darstellen, die zu einem Entschädigungsanspruch führen können.

Wichtig sind hier die Fristen: Betroffene müssen ihre Ansprüche innerhalb von zwei Monaten gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen und anschließend innerhalb von drei Monaten klagen, ansonsten ist ein Entschädigungsanspruch ausgeschlossen. Nach einem erfolgreichen Verfahren erhält man die gewünschte Arbeitsstelle nicht.

Oft ist das erste Bauchgefühl ein gutes Indiz für eine tatsächliche Diskriminierung, die es zu beweisen und durchzusetzen gilt!

Zivilrecht

Auch in anderen Lebensbereichen sind Diskriminierungen möglich – Wohnungen werden aufgrund der Hautfarbe nicht vergeben, Fitnessstudios verbieten Frauen das Tragen eines Kopftuchs beim Sport, im öffentlichen Personenverkehr verbietet der/die Busfahrer/in Fahrgäst/innen anderer ethnischen Zugehörigkeiten das Einsteigen. Anders als viele glauben findet die Vertragsfreiheit dort Grenzen, wo Menschen aufgrund eines geschützten Diskriminierungsmerkmals vom Zugang zu Gütern und Dienstleistungen ausgeschlossen werden.

Auch hier gilt: Betroffene müssen Ihre Ansprüche innerhalb von zwei Monaten geltend machen, ansonsten ist die Anspruchsdurchsetzung ausgeschlossen.

Öffentliches Recht

Diskriminierungen der öffentlichen Hand sind keine Seltenheit. Dabei verkennen Befugte die Folgen Ihrer Handlung oder kennen sich mit dem aktuellen Diskriminierungsrecht nicht aus. Durch anwaltliche Unterstützung kann auch hier abgeholfen werden.

Strafrecht

Jemand wird angespuckt, angegriffen oder getötet, weil er/sie eine andere Religion oder ethnische Herkunft hat. Das ist Rassismus und muss auch in einem Strafverfahren so benannt werden. Gerichte erkennen Rassismus oft nicht an oder verharmlosen die psychischen Folgen einer rassistischen Tat. Opfer rassistischer Gewalt haben aber oft das Bedürfnis, der Justiz Ihre Sicht zu erläutern, damit Rassismus zur Sprache kommt. Opferanwälte für Betroffene rassistischer Gewalt vertritt Sie Rechtsanwältin Tuğba Uyanık in einem Strafverfahren und begleitet das Strafverfahren mit einem rassismuskritischen Auge.

Diskriminierungsmerkmale

Herkunft

Religion

Geschlecht

Sprache

Ethnie

Behinderung

So erreichen Sie uns

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