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ARBEITSRECHT

Im Arbeitsrecht beraten und vertreten wir Sie von der Erstellung und Prüfung eines Arbeitsvertrages bis zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen aufgrund von Kündigung u. Ä.

Ablauf des Mandats

 

1. Kontaktaufnahme:
Telefonisch: 040 780 21 250
Sprechzeiten: Mo – Fr, 09.00 – 17.00 Uhr
E-Mail: kontakt@kanzlei-uyanik.de

Bei der Kontaktaufnahme sollen bereits vorliegende Dokumente vorgelegt werden.

  • Arbeitsvertrag
  • Kündigungsschreiben, Abmahnungen etc.
  • (Versicherungsnummer)

 

2. Erstberatung
Die Erstberatung erfolgt telefonisch oder vor Ort. Bei einer Beauftragung erfolgt die Übertragung der Vollmacht. Abgerechnet wird grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, in einzelnen Fällen kann ein Honorarvertrag vereinbart werden.

3. Außergerichtliche Tätigkeit
Wir versuchen Ihr Anliegen zunächst außergerichtlich durch Verhandlungen zu klären. In Kündigungsschutzverfahren entfällt dieser Schritt.

4. Gerichtliche Geltendmachung Ihrer Ansprüche
Anwaltliche Kosten trägt vor dem Arbeitsgericht jede Partei selbst. Eventuell haben Sie einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe oder ihre Rechtsschutzversicherung zahlt Ihre gesamten Kosten.

Was ist bei einer Kündigung zu beachten?

 

1. Kündigungsform

Jede Kündigung muss schriftlich erfolgen.

2. Zugang der Kündigung

Wann haben Sie die Kündigung erhalten? Merken Sie sich diesen Zeitpunkt genau!

3. Klagefrist

Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung erhoben werden, ansonsten gilt die Kündigung als wirksam und Sie haben ebenfalls keinen Anspruch auf eine Abfindung.

4. Betriebsratsanhörung

Wenn ein Betriebsrat besteht, muss er vor Ausspruch der Kündigung angehört werden.

5. Sonderkündigungsschutz

Für Personen mit einer Schwerbehinderung, Betriebsratsmitglieder*innen, Mütter während des Mutterschutzes oder Eltern während der Elternzeit ist eine Kündigung nicht ohne Weiteres wirksam. Diese Kündigungen bedürfen weiteren Voraussetzungen, die es zu prüfen gilt.

6. Kündigungsschutzgesetz

Das Kündigungsschutzgesetz findet nur Anwendung bei einer 6-monatigen Beschäftigung und gilt grundsätzlich nur in Betrieben mit mehr als 10 Arbeitnehmer*innen.  Findet das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung, so reicht für die Wirksamkeit einer ordentlichen Kündigung die Einhaltung der Kündigungsfrist, es sei denn die Diskriminierung ist sittenwidrig oder diskriminierend.

Abfindung?

 

Gekündigte Arbeitnehmer*innen haben KEINEN Anspruch auf Zahlung einer Abfindung. Wer gekündigt wird und die Kündigung hinnimmt, geht leer aus – auch, wenn die Kündigung rechtswidrig gewesen ist.

Abfindungen können im Rahmen von sog. Kündigungsschutzklagen mit dem Arbeitgeber ausgehandelt werden. Arbeitnehmer*innen müssen innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung klagen. Anstatt  auf eine Entscheidung des Gerichtes zu warten, einigt man sich mit dem Arbeitgeber auf die Zahlung einer Abfindung. Im Gegenzug wird das Arbeitsverhältnis für beendet erklärt. Je nach Verhandlungsgeschick beider Parteien kann die Höhe der Abfindung unterschiedlich ausgehandelt werden. Auch können Nebenansprüche wie Urlaubsabgeltung, Erstellung eines qualifizierten Zeugnisses u. Ä. in dieser Aushandlung erreicht werden.

Dabei geht man zunächst von folgender Formel aus:

Anzahl der Beschäftigungsjahre x 0,5 des Bruttogehalts

Diese Formel dient lediglich als Richtwert und kann im Ergebnis nach oben und nach unten abweichen. Es ist immer eine Frage des Einzelfalles!

Diskriminierung

Private Arbeitgeber

Auch die Privatwirtschaft darf nicht beliebig diskriminieren - das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schützt Betroffene insbesondere bei Diskriminierungen durch private Arbeitgeber*innen.

Kündigung

Kündigungen aufgrund eines Diskriminierungsmerkmals sind ebenfalls gesetzeswidrig.

Unter Kollegen

Kollegen dürfen sich auch nicht untereinander diskriminieren oder (sexuell) belästigen. Der Arbeitgeber hat hier besondere Fürsorgepflichten.

Bewerbung

Nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden? Abgelehnt aufgrund der Herkunft u. Ä.? Lassen Sie sich kostenlos beraten!

Staat

Auch der Staat diskriminiert Menschen - das darf sie nicht, weil sie an Grundrechte gebunden ist.

Religiöse Einrichtungen

Kirchen und andere religiöse Einrichtungen haben auch Grenzen und können nicht in jedem Fall aufgrund der Religionszugehörigkeit von Bewerber*innen diskriminieren.

So erreichen Sie uns

Kontakt

Bachstraße 50
22083 Hamburg
Tel: 040 - 282 003 75
Fax: 040 - 282 003 76
E-Mail: kontakt@kanzlei-uyanik.de

Sprechzeiten

montags bis freitags
09.00 Uhr - 18.00 Uhr